Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was eigentlich an einem Passivhaus so besonders ist. Hierzu muss man wissen, dass ein Passivhaus Energiekosten spart und dennoch sowohl im Sommer, als auch im Winter warm ist und stets über ein gesundes Raumklima verfügt.

Begriffsdefinition Passivhaus
Dementsprechend definiert sich der Begriff des Passivhauses. Unter einem Passivhaus wird regelmäßig ein Gebäude verstanden, das über eine optimale Wärmedämmung verfügt und aus diesem Grund auf ein eigenes Heiz -und Klimatisierungssystem verzichten kann. Aufgrund des nahezu vollständigen Verzichts von fossilen Brennstoffen, erfolgt die Energiegewinnung aus “passiven” Quellen. Daher leitet sich der Begriff “Passivhaus” ab.
Im Prinzip stellt das Passivhaus die folgerichtige Weiterentwicklung des sogenannten Niedrigenergiehauses dar. Wenn Sie also ein Passivhaus bauen, dann handeln Sie in jedem Fall ökologisch. Denn all die, die ein Passivhaus bauen, verzichten bei der Energiegewinnung auf die die Umwelt schädigenden fossilen Brennstoffe. Der Verzicht fällt angesichts der optimalen Dämmung eines derartigen Hauses sehr leicht.
Dämmung und Wärmespeicherung
Die Dämmung nebst Wärmespeicherung machen den Mehrwert eines Hauses aus. Denn wenn Sie ein Passivhaus bauen, dann sorgen Sie dafür, dass die Gebäudehülle eine Dämmstärke von 25 bis zu 40 cm aufweist. Eine zusätzliche Dreifachwärmeverglasung der Fenster schafft Voraussetzungen, dass die Wärme in Ihren eigenen vier Wänden bleibt. Eine Komfortlüftung bewirkt ein angenehmes Wärmeklima, wobei es über die Sonneneinstrahlung und die Fenster zu einer Wärmegewinnung kommt. Zusätzlich erfolgt eine Wärmegewinnung durch die Wärmeabgabe der Hausbewohner und durch technische Gerätschaften.
Wird im Sommer eine Überhitzung der Räumlichkeiten u. a. durch Jalousien verhindert, so kann in der kälteren Jahreszeit durch die Komfortlüftung die Zuluft weiter erwärmt werden. Sie benötigen kein separates Heizsystem bzw. Klimatisierungssystem. Dadurch sparen Sie im Laufe der Zeit nicht nur Energie, sondern auch bares Geld. Aus diesem Grund sollte man nicht nur aus ökologischen Gründen ein Passivhaus bauen, sondern auch aus ökonomischen Gründen.
Wenn Sie ein Passivhaus bauen, handeln Sie ökologisch und ökonomisch korrekt. Durch den Verzicht auf fossile Brennstoffe schonen Sie nicht nur die Ressourcen der Umwelt, sondern auch Ihre finanziellen Ressourcen und profitieren dabei noch von einem den Wohnwert erheblich erhöhenden optimalen Raumklima.
Bildquelle: © Benicce – Fotolia.com

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Jan.23,2012
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